Auf der Spur der Osterhasen

4 Tage nach dem Beginn der Sommerzeit wanderten 36 Vogtländer „Auf der Spur der Osterhasen” von Neumühle/Elster nach Berga/Elster.

Zwei erfahrene Wanderleiter der NaturFreunde Plauen e. V. führten die Gruppe an.


Mit der Vogtlandbahn starteten wir in Plauen (Vogtl) Mitte. Mit dem Wetter waren alle recht zufrieden. Kein Regen, kaum Sonne, dafür teilweise recht schlammige Wege. Doch alle Teilnehmer waren outdoormäßig gekleidet.
Nachdem uns Bernd Wächter eine Kurzgeschichte vorgetragen hat, verließen wir zügig den Bahnhof Neumühle/Elster. Überquerten die neue Elsterbrücke und folgten der Wegemarkierung des Elsterperlenweges (EPW) auf blauen Grund. Der folgende Waldweg führt zum „Mühlenblick“ und weiter zum „Heiteren Blick“. Von vier markanten Punkten haben wir fantastische Aussichten auf das Elstertal, auf den Ort Neumühle und die umliegenden Berge und Höhenzüge. Das Dorf ist historisch geprägt von vielen Mühlen und Hammerwerken. Die Kraft des Wassers und der Bau der Elstertalbahn führten hier zu einem Reichtum. Von diesem Glanz ist heute nicht mehr viel zu sehen.

Wir genießen beim Abstieg die wohltuende Ruhe, die klare Luft, die saftig grünen Moose und die verschiedenen Laub- und Nadelbäume. Kurzzeitig verlassen wir den Wald, wandern an zwei Teichen vorbei und sehen auf der Anhöhe den Kirchturm und einige Häuser von Waltersdorf. Im Tal, nahe Waltersdorf, rasten wir an der evangelisch-methodistischen Zionskirche. Wieder ist ein steiler Anstieg zu überwinden. Aber nach jedem Anstieg bietet sich uns ein weiter Rundblick. An einer alten gestutzten Weide verlassen wir die Elsterperlenmarkierung und wandern nach Eula. Wir erreichen die Siedlung Neumühle und kurz darauf die Gaststätte & Pension „Pölscheneck“. Hier gönnen wir uns eine längere Mittagspause. Im Gastraum begrüßten wir Karin und Werner Hartmann. Er war ja federführend für diese Wandertour.

Nach dem Mittagsmahl gehen wir durch Berga zum Stadtpark vor dem Rathaus. Unser Ziel, der geschmückte Osterbrunnen, war erreicht. Die Fotoapparate unserer Wanderer und anderer Besucher klickten, wenn auch leise, unaufhörlich. Denn so viele handbemalte Ostereier und Osterschmuck haben wir noch nicht gesehen.
Viel Zeit zum Staunen hatten wir nicht und so wanderten wir flott zurück, vorbei an der mächtigen 450 jährigen Eiche zum Bahnhof Berga.

NF H. Leipold (Text), NF B. Wächter (Fotos)