Im Trogtal der unteren Triebel

Nach einer kurzen Fahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung am Bahnhof Pirk begaben sich 18 Wanderer (13 NF und 5 Gäste) bei idealen Wetterbedingungen auf die Tour.

Im Vorfeld hatte der Wanderleiter Bernd Wächter bekanntgegeben, dass die ursprüngliche Länge der Wanderung von 16km sich um 1,5km erhöht (im Ergebnis der Vorwanderung); keiner der Teilnehmer ließ sich aber davon abschrecken.
Es ging entlang des alten Bergbaugebietes – dem „Lehr- und Wanderpfad Vogtländischer Bergbau“ – auf dem Triebeler Rundweg und später auf dem VPW vorbei an zahlreichen Lehrtafeln zur Geschichte des Bergbaus.
Wir informierten uns an den Resten der Außenburg „Feste Türbel“ über die Sicherung der Straße Plauen – Hof/Nürnberg im Jahre 1300.
Vom Triebelteich ging es bergauf am Otterhaus vorbei in Richtung der ehemaligen Flussspatgrube Schönbrunn. Herrliche Ausblicke ins Triebeltal, auf die Kulmer Höhen und die Pirker Autobahnbrücke entschädigten uns für den Aufstieg.


Von der Ortsmitte Schönbrunn ging es weiter zum Huthaus (leider nicht mehr einsichtbar) bergab nach Untertriebelbach (mit der historischen Fuchsmühle). Unterwegs hatten wir einen schönen Ausblick in Richtung Schöneck und später auch auf die Elsteraue und Oelsnitz.
Über einen Hang, die Diabassteinbrüche rechts liegend, Bösenbrunn und weiter zum Glockenpöhl mit Flussspathalde und Wetterschächten sowie den Resten des Streithauses (nicht mehr erkennbar) erreichten wir die Straße Bösenbrunn-Planschwitz.
Danach gab es den steilsten Anstieg zur „Günen Tanne“ (ehemalige Kupferzeche) nach Kulm, mit schönen Ausblicken ins Triebel-und Elstertal sowie auf die Pirker Autobahnbrücke.

Entlang an einem Buchenhain führte der Weg zurück zum Ausgangspunkt.
Alle Wanderer haben diese Wanderung gut in 5:30 Stunden absolviert und waren begeistert von der Strecke, der Landschaft und den schönen Ausblicken.

15.04.2018
NF B. Wächter (Text u. Bilder)