Mehrtagestour der Naturfreunde Plauen vom 02.07. bis 05.07.2020 in die Sächsische Schweiz (Naturfreundehaus Königstein)

Nur wer sich auf den Weg macht, wird neues Land entdecken“

20 Naturfreunde der Ortsgruppe Plauen haben bei ihrer Wandertour in die Sächsische Schweiz viel „neues Land“ entdeckt. Karin und Bernd Wächter organisierten diese Fahrt und Tobias Schliwa hat die Wandertouren dazu ausgearbeitet. Herrliches Wetter, gute Unterbringung und Versorgung im Naturfreundehaus Königstein waren die besten Voraussetzungen für unsere Wandertouren.

Zunächst begann jedoch die Anreise mit dem Zug mit einem Zwischenstopp in Pirna. Dort wurden wir von einem fach- und sachkundigen Stadtführer mit der Historie, Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Stadt vertraut gemacht. Die Führung und die Stadt selber haben alle begeistert.

Markt_Pirna
Naturfreundehaus

Nach einer weiteren kurzen Zugfahrt und Fährübersetzung über die Elbe kamen wir im Naturfreundehaus an und wurden vom Leiter der Einrichtung Heiko Weist begrüßt. Er freute sich sehr, dass wir mit unserer Buchung in Corona-Zeiten gelebte Solidarität zeigen. Nach dem Beziehen der Unterkünfte durften wir als erste Gäste uns am Abend-Buffet bedienen. An einer langen Tafel im Freien ließen wir es uns schmecken.

Die erste Wanderung begann nach dem Übersetzen mit der Fähre am Elbufer in Königstein. Die Naturfreunde Monika und Dietmar Böhme von der Ortsgruppe Elbsandsteingebirge hatten sich bereiterklärt unsere zwei Gruppen auf unterschiedlichen Routen zu führen. Gemeinsam wanderten wir zunächst bis zum Kurort Gohrisch, danach übernahm Monika Böhme die Gruppe „Genusswanderung“ in Richtung Pfaffendorf. Nachdem diese die schönen Aussichtspunkte genossen hatten, wurde auch Wanderschokolade gereicht und im Gasthof Pfaffenstein eingekehrt.

Wanderleiter_Dietmar
Wanderleiter_Dietmar
Geheime_Plätze

Die Gruppe mit 17 Naturfreunde wanderten mit Dietmar Böhme zunächst auf den Gohrisch, weiter zur Barbarine und Pfaffenstein, wo wir uns von den schwierigen sowie engen Auf-und Abstiegen erholt und gestärkt haben. Durch den ortskundigen Dietmar Böhme wurden uns auch „geheime“ Wege und Plätze gezeigt. Fantastische Ausblicke belohnten alle Mühen.

Barbarine

Durch das „Nadelöhr“ stiegen wir ab und bedankten uns bei Dietmar und Monika mit einem kleinen Präsent. Es war ein tolles Erlebnis mit diesen beiden – einfach Spitze! Nach dem Abendessen wurde dann noch ein Lagerfeuer (Feuerschale) entfacht und bei einigen Vorträgen und Musik gemütlich zusammen gefeiert.

Herrliche_Aussichtspunkte
Der Abend kann beginnen

Am zweiten Wandertag war zunächst eine Yoga-Übungseinheit vor dem Frühstück mit Martina Oschmann angesagt. 11 Naturfreunde ließen sich das nicht entgehen, wobei schnell die Grenzen der eigenen Beweglichkeit sichtbar wurden. Nach dem Frühstück wanderten wir wieder in zwei Gruppen, zunächst mit dem gemeinsamen Ziel Lilienstein. Die Gruppe mit 14 Naturfreunden unter Führung von Tobias erreichte als erste das Ziel, bevor die Gruppe mit 6 Naturfreunden von Bernd den Gipfel erreichte. Eine grandiose Aussicht war der Lohn für den Aufstieg. Beide Gruppen stärkten sich zu unterschiedlichen Zeiten im Biergarten des Restaurants und besichtigten die verschiedenen Aussichtspunkte auf dem Plateau des Liliensteins. Tobias Gruppe wanderte weiter über Porschendorf und Prossen zurück ins Naturfreundehaus. Eine Einkehr in Porschendorf sowie ein zu überwindendes Hindernis einer Straßenbaustelle bleiben in Erinnerung. Nach ca. 17 km (wie am Vortage) war die Gruppe zurück. Bernds Gruppe stieg über die Nordroute vom Lilienstein ab und belohnte sich nach ca. 8 km (wie am Vortage) in einem schönen Café an der Elbe für die Anstrengungen. Auch an diesem Abend saßen wir wieder gemeinsam an einer großen Tafel zusammen und bei Musik (mit Wunschtiteln) und Unterhaltung ließen wir den Tag ausklingen.

Yoga_auf_dem_Felsen
Blick_vom_Lilienstein

Der letzte Tag begann wieder mit einer Yoga-Übungseinheit durch unsere Yoga-Lehrerin Martina Oschmann. Erneut nutzten 11 Naturfreunde die Chance zu gemeinsamen Bewegungen. In Anbetracht der vorherigen bergigen Touren und der Schwüle sowie der vorgesehenen Heimfahrt, wurde nur ein Wanderspaziergang entlang der Elbe in Halbestadt durchgeführt. Pünktlich um 11.50 Uhr fuhr dann unser Zug in Richtung Heimat und nach 3 Stunden Fahrt waren wir wieder in Plauen.

Vielen Dank an alle Organisatoren und auch an unseren Fotografen Peter Seibt. Wir sind auf seine Bilder gespannt.

Plauen, 09.07.2020 Bernd Wächter