Über die Rüßdorfer Alpen nach Nitschareuth

Gegen 8.45 Uhr trafen sich 19 Naturfreunde und Gäste nach einer 45 minütigen Autofahrt an der Neumühle, Parkplatz Knottenmühle.
Bei sonnigem, aber noch kalten Wetter starteten wir unsere 14 km-Tour über die Rüßdorfer Alpen zum Bauernmuseum Nitschareuth.

Schon die Lage des Ausgangspunktes, mit aufragenden Felsen und dem Elsterwehr, beeindruckte alle.
Nur nach wenigen hundert Metern mussten wir die erste Felsformation „Heiterer Blick“ besteigen.
Nun ging es über Felder und Wiesen nach Rüßdorf, mit einem kurzen Aufenthalt an einem Bauernhof mit Hängebauchschweinen, und weiter steil bergauf zur ehemaligen Rüßburg. 


Der alpine Teil kam beim Abstieg Richtung Lehnamühle, der Weg und das Geländer waren sehr reparaturbedürftig .
Der Himmel zog sich nun mehr und mehr zu, und wir mussten uns Richtung Nitschareuth etwas beeilen, den Rauch vom Grill des Museums sahen wir von Weitem.
Durch den historischen Dorfanger vom 18. Jahrhundert liefen wir begab und wurden vom Museumspersonal herzlich empfangen.
Kaum saßen wir in der Gaststube fing es an zu schütten, pünktlich zur Führung hörte es aber wieder auf – man muss ja auch mal Glück haben.
Horst, der ehemalige Schulleiter des Dorfes, erklärte uns alles ausführlich mit einer humoristischen Art. So konnten wir kurz nach 14 Uhr über den Röschnitzgrund und die Bretmühle zurück zum Parkplatz wandern.

Alle waren begeistert von der schönen Tour, von dem gemütlichen Ambiente im Bauernmuseum und vor allem von der Freundlichkeit der Wirtsleute.
Plauen, 17.09.2017
NF T. Schliwa (Text u. Bilder)