Von der Burgruine Wiedersberg zur Talsperre Dröda

Winterwanderung, so stand es jedenfalls in unserem Programmheft.

Am 16.02.2019 brachte uns ein Sonderbus zur Ortsmitte von Wiedersberg. Nur eine Person hatte einen rosa „Passierschein“ bei sich.
Nach einem kurzen Anstieg, vorbei am verbliebenen Turm des Rittergutes, erreichten wir die Burgruine und wanderten weiter zum ehemaligen Dorf (Wüstung) Ebersberg. Von der Höhe hatte man einen herrlichen Blick „nach dem Westen“. Wir waren an einem geschichtsträchtigen Ort. Denn auch einige Dörfer nahe der ehemaligen innerdeutschen Grenze, so auch Ebersberg, wurden „leergezogen“ und sind schon lange nicht mehr vorhanden (leider).


Wir wanderten weiter über Zettlarsgrün nach Engelhardtsgrün. Unterwegs gab es für jeden einen selbstgemachten Schlehenlikör. Entlang der Talsperre Dröda wanderten wir nach Bobenneukirchen, wo unser Ausflug im dortigen Gasthof endete. Nicht ganz, denn wer Lust hatte, konnte sich noch die Kirche von Bobenneukirchen – auch von innen – ansehen. Die Orgel ist für viel Geld restauriert worden. Für den Altar fehlt das nötige Geld. Wir danken Frau Valtin von der Kirchgemeinde, dass sie uns den Einblick in die
Kirche ermöglichte und auch einiges Interessantes zu erzählen wusste.

Mit dem Sonderbus fuhren wir am zeitigen Nachmittag nach Plauen zurück.

NFin K. Seibt (Text), NF P. Seibt (Bilder)