Wanderfahrt mit Bus nach Loket

Am 10.05.2019 begaben sich 54 NaturFreunde, einschließlich 9 Gäste, auf eine Wanderfahrt nach Loket (CZ). Bereits im Bus wurde über die geschichtliche Entwicklung in und um Loket sowie die Besonderheiten entlang der Wanderungen informiert.

Die Wanderleiter Katrin Klaubert-Heß und Bernd Wächter führten Tour 1 (6 km) mit 23 NaturFreunden (zwei NaturFreunde erkundeten individuell die Stadt) eine Wanderung in und um Loket. Ein Höhepunkt war unter anderem die Überquerung des Flusses Eger auf einer Hängebrücke, die sich aufgrund der Vielzahl der Teilnehmer sehr bewegte. Über einen steilen Anstieg durch kleine Felsformationen gelangten die NaturFreunde auf einen Höhenweg mit fantastischen Ausblicken, besonders an den ausgebauten Aussichtspunkten, auf Loket. Beim Abstieg waren teilweise helfende Hände notwendig, um über bestimmte Felsenstufen sicher nach unten zu kommen. Die Wanderung wurde nach einer Rast unterhalb der Burg fortgesetzt. Am Osteingang der Stadt erreichten wir das Goethedenkmal.


Es erfolgte eine individuelle Mittagspause. Um 14.00 Uhr trafen sich dann die Teilnehmer an der Burg und besichtigten diese. Besonders der Turm, der Festsaal, die Waffen-und Porzellanausstellung sowie der Burginnenbereich waren von großem Interesse. Die Folterkammer mit ihren menschlichen und geräuschvollen Darstellungen entsetzte viele Teilnehmer. Nach ca. einer Stunde trafen wir auf die Gruppe mit Tobias und Lutz, die sich noch vor der Abfahrt mit dem Bus in den umliegenden Restaurants stärkte.
Die Wanderleiter Tobias Schliwa und Lutz Fritsch begannen die Tour 2 (13 km) mit 29 Personen ab dem Globusparkplatz in Tasovice, der Bus mit den anderen Wanderern fuhr weiter nach Loket. Das Wetter war ideal und so sahen wir gleich den Aussichtsturm „Pozorovatelna u Linharta“ in Richtung Karlsbad. Unser Weg führte uns aber, vorbei an einer Wohnsiedlung, bergan in Richtung Hans Heiling Felsen. In einem Auenwald am Fluss Eger/Ohře angekommen war es nun nicht mehr weit bis zur Hängebrücke über den Fluss. Dort waren wir schon vom ersten Felsenturm beeindruckt. Auf der anderen Egerseite legten wir gegen 11:15 Uhr im Biergarten einer Gaststätte eine Pause ein und genossen die Aussicht auf die Felsengruppe „Svatošské skály“. Nun gingen wieder zurück über die schwankende Hängebrücke und weiter am Ufer des Flusses Eger in Richtung Loket entlang.

In einer Mäander des Flusses bog unser Weg scharf rechts ab und es ging für alle steil bergan zur Aussicht „Jeskynní Vyhíldka“, so wurde es in der Gruppe still. Oben angekommen, traute sich nur ein Teil der Gruppe den schwierigen Klettersteig bis zum Aussichtsfelsen zu gehen. Diese Wenigen hatten aber eine herrliche Sicht auf das eingeschnittene Egertal, jedoch war der starke Wind hinderlich, so dass sich keiner in das Gipfelbuch eintrug. Weiter wanderten wir bergab und kamen wieder in das Tal der Eger, jetzt hatten wir noch knapp 3 Kilometer bis Loket vor uns. Im Ort angekommen führte uns unser Weg unterhalb der Altstadt, mit ständigen Blick auf die Stadtmauer, entlang, bis wir bergan laufend am Marktplatz ankamen. Da unsere Gruppe einen gutes Lauftempo verzeichnen konnte war noch genügend Zeit, um sich die Stadt bzw. die Burg anzusehen und die Tour bei einem Kaffee ausklingen zu lassen.

Gemeinsam begaben sich alle NaturFreunde und Gäste gegen 16.00 Uhr zum Bus und bekundeten ihre Zufriedenheit über diese Ausfahrt nach Loket.

NFe B. Wächter und T. Schliwa (Text); NFe B. Wächter, P. Seibt, T. Schliwa (Bilder)