Wanderfahrt nach Rudolstadt

”‚s giht doch nischt iber Rudelstadt” nach Anton Sommer – unter diesem Titel luden Karin und Bernd Wächter 49 Naturfreunde (davon 7 Gäste) in ihre ehemalige Heimat zu einer Wandertour ein.

Fast pünktlich startete der Bus mit dem allseits bekannten Fahrer Hansi. Unterwegs stimmten Karin und Bernd mit einem Gedicht und Informationen zu und über Rudolstadt auf die Wanderung ein und natürlich hatte Werner Hartmann wieder ein Gedicht parat.
Angekommen am Busbahnhof in Rudolstadt bildeten sich 2 Gruppen, die verschiedene Touren absolvieren sollten.
Eine Tour führten Karin und Werner. Es ging über die Stadtbrücke, durch den Heine-Park zu den Thüringer Bauernhäusern und weiter zur Schillerhöhe an der Rudolstädter Riviera (Buntsandsteinfelsenformation an der Saale). Nach kurzem Verweilen und Stärkung wurde der Weg in Richtung Stadtzentrum fortgesetzt. Hier bot sich ein buntes Markttreiben und den meisten hat die Thüringer Bratwurst geschmeckt. Das neue und das alte Rathaus sowie der Handwerkerhof waren weitere Stationen, bevor wir das Schillerhaus erreichten. Der Museumsbesuch bot viele Informationen über das 1. Zusammentreffen von Goethe und Schiller in Rudolstadt. Danach fuhr die Gruppe mit dem Bus zum gemeinsamen Treffpunkt im „Kulmberghaus“ über der Stadt Saalfeld.


Die zweite Tour führten Bernd und Lutz. Es ging über den Markt und entlang der Stadtkirche zur Heidecksburg. Dort bot sich ein herrlicher Ausblick auf die Stadt und das nächste Ziel, den Marienturm. Der Weg führte weiter über den Handwerkerhof, die Elisabethbrücke, den Heine-Park und den Ortsteil Cumbach in Richtung Marienturm. Die Wegstrecke war doch ganz schön anspruchsvoll, denn es war ein steiler Anstieg zu bewältigen. Auch an diesem Ziel bot sich ein herrlicher Blick auf die Stadt und das Saaletal. Nach einer kurzen Rast ging es weiter über Cumbach zur Schillerhöhe und entlang der Rudolstädter Riviera nach Unterpreilipp. Der Weg und die Buntsandsteinfelsenformation begeisterte alle.

Ein langer steiler Anstieg führte zur Preilipper Kuppe, von der man den Städteverbund Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg gut sehen konnte. Auch der letzte Abschnitt in Richtung Kulmberghaus hatte es in sich. Dort angekommen konnten die vorbestellten Plätze auf der Terrasse oder im Restaurant eingenommen werden. Beide Gruppen stärkten sich und wer noch die Kraft hatte, konnte den Stahlgitterturm besteigen.

In Gesprächen auf der Rückfahrt kam zum Ausdruck, dass die Teilnehmer viel Neues erfahren hatten und beeindruckt waren von der schönen Stadt und der Umgebung. Es gibt noch viel Sehenswertes anzuschauen, was evtl. in einer weiteren Wanderfahrt gezeigt werden kann.
NFe K. u. B. Wächter (Text u. Bilder)
5. September 2018