Zum Moorlehrpfad im Pöllwitzer Wald

Am 19.04.2019 trafen sich 39 Naturfreunde und Gäste am Wanderparkplatz Neuärgerniß bei Zeulenroda.

Es war eine Rundwanderung über 16 Kilometer im Pöllwitzer Wald mit Einkehr ausgeschrieben.
Nach der Essendurchgabe zur Gaststätte in Pöllwitz, starteten wir bei herrlichen Frühlingswetter.
Nun sahen wir gleich im Wald das frische Grün in den Zweigen einiger Laubbäume und am idyllisch gelegen Sportplatz Niederböhmersdorf legten wir die erste kurze Pause ein.
Weiter ging es durch den schmucken Ort Niederböhmersdorf zur unteren Hardt mit einer herrlichen Aussicht auf Zeulenroda.
Ein Höhenweg führte uns jetzt in einem Laubwald parallel der Bahnstrecke Mehltheuer – Weida bis zur unteren Hardt, dem Kastanienhof.
In Nähe einer Pferdekoppel legten wir unsere große Pause ein. Bis nach Pöllwitz waren es noch 4 Kilometer und so begaben wir uns auf den Sagenweg durch den Pöllwitzer Wald.
Ein Tafel berichtete vom “Verschwundenen Dorf” – der ehemalige Ort Ritzmannsgrün soll bei einer überschwänglichen Feier von Hussiten überfallen und niedergebrannt worden sein.


Bevor wir um 12.00 Uhr die Wehrkirche in Pöllwitz besichtigen konnten führte der Weg unwegsam über die Bahngleise, dies war wohl der einzige Makel der Wanderung.
Herr Weigold erklärte ausführlich die Geschichte und das Inventar der Kirche, so dass wir Not hatten pünktlich in der Gaststätte “Deutscher Adler” anzukommen.
Nach dem preiswertem Essen und einem Gruppenfoto, wanderten wir weiter am herrlichen Pöllwitzer Badeteich entlang zum Moorlehrpfad im Pöllwitzer Wald.
Nun sahen wir deutlich den geschädigten Wald vor uns, mit Sorge über den schon wieder zu trockenen Frühling.
Vom interessanten Moorlehrpfad konnte sich jeder individuell ein Bild machen.

Durch ein Missverständnis mussten am ausgemachten Sammelplatz einige Wanderer, die in die falsche Richtung unterwegs waren, zurückgeholt werden.
Da zeigte es sich wieder einmal, dass es schwierig ist, eine so große Gruppe zu führen.
Nach 2 Kilometern erreichten wir über eine Heidelandschaft, die einmal ein Truppenübungsplatz der NVA war, den Wanderparkplatz Neuärgerniß.

Alle waren froh, die nun doch 17 Kilometer bei herrlichem Wetter geschafft zu haben.
 
NF T. Schliwa (Text), NFin M. Ballhause, T. Schliwa (Fotos)