Zwischen Butterberg und Hohen Stein

Am Samstag, den 26.01.2019 starteten, etwas verspätet wegen starken Schneefalls über Nacht, 25 Naturfreunde und Gäste zur Winterwanderung vom Wanderparkplatz Unterlauterbach aus.

Vom Wetterdienst wurde ab Mittag Regen vorhergesagt und alle hofften dies würde nicht eintreten, denn am Morgen hatten wir noch keinen Pappschnee.
Gleich zu Beginn stiegen wir bei Schneefall auf den 468 m hohen Butterberg und stapften dann bergab querfeldein Richtung Altmannsgrün.
Nach der Durchgabe der Essensliste ging es nun bergauf, vorbei an einer alten Bergwerksgrube zu einem kleinen Felsen, dem “Hohen Stein”, wo wir eine Pause einlegten.


Nun führte uns die Tour durch zauberhaft verschneite Wälder zum idyllisch gelegenen Lohbachteich und wieder mussten wir über umgestürzte Bäume klettern.
Weiter ging es vorbei an einer ehemaligen Bergwerkshalde zum Ortsrand von Zobes.
Dies war der Abschnitt der Wanderung, der den Teilnehmern wegen der Schneeverwehungen und des stürmischen Windes einiges abverlangte.
Man merkte es auch daran, dass es ganz ruhig in der Truppe war.
Nach einer nochmaligen Pause wanderten wir über das Mauerholz zum Gasthof Schönau.

Die Wanderer erfuhren einiges über einen bemerkenswerten Sohn des Ortes namens Karl Singer, der dort vor Jahren mit großer Eigeninitiative ein Freibad mit vielen Attraktionen errichtete.
In der Gaststätte wurden wir, mit spaßigen Bemerkungen vom Wirt, gut bewirtet.

Über einen Umweg zum jetzigen Freibad mit Spielplatz führte uns der Weg am Schaf- und Mühlteich vorbei, teilweise auf einem Lehrpfad, zurück zum Parkplatz des Umweltzentrums.
Alle waren zufrieden, dass wir die knapp 14 Kilometer lange Winterwanderung so gut absolvieren konnten, denn kaum saßen wir im Auto fing es an zu regnen.

NF T. Schliwa (Text), NF T. Schliwa, P. Seibt (Bilder)