Auf dem „Sächsischen Weinwanderweg“

Die 1. gekürzte Etappe auf dem „Sächsischen Weinwanderweg“ war für die 40 Teilnehmer ein besonderes Erlebnis.

Schon die Anfahrt mit dem Sonderbus auf der A 4 verzögerte sich um eine ¾ Stunde durch einen schweren Verkehrsunfall. Dafür war Petrus auf unserer Seite. Die Sonne begleitete uns von Anfang an. Gegen 11:30 Uhr erreichten wir Graupa über Pirna. Fanden schnell eine Busparkmöglichkeit nahe dem Graupaer Jagdschloss mit der Dauerausstellung zum Wirken Richard Wagner. Ein Besuch war leider auf Grund der Zeitverzögerung nicht möglich.

So bestaunten wir die mächtige 450 Jahre alte Stieleiche. Mit einem Messband umspannten wir in 1,30 m Höhe den Stamm und multiplizierten den Umfang mit 0,8 und erhielten so einen Wert von ca. 500 Jahren.

Dann fuhren wir weiter bis nach Oberpoyritz und verkürzten so unsere Tour. Direkt am Kleingraupener Dorfplatz konnten wir wieder ein ND, eine Stieleiche bestaunen. Erst ab hier begann unsere Wanderung auf der markierten Strecke (Weintraube mit einem S). Leicht bergan erreichten wir in Kürze das Weingut Zimmerling.

Ein kühler Schoppen Wein und verschiedene Snacks erhöhten die Stimmung noch mehr. Dazu bot sich uns ein traumhaft schöner Ausblick auf das Elbtal mit seinen Obstplantagen, den Weinbergterassen und die kleine barocke Pillnitzer Weinbergkirche „Zum Heiligen Geist“. Auf dem folgenden Weinlehrpfad sind interessante Informationen über den sächsischen Weinanbau zu lesen. Die Fotoapparate waren ständig im Einsatz. Vom Pillnitzer Königlichen Weinberg gehen wir abwärts über die Wünschendorfer Straße zur Pillnitzer Park- und Schlossanlage. Als Eintritt nutzten wir den Gruppenpreis für 2,50 €/Person. Ab hier lösen wir die Gruppe auf. Jeder kann individuell nach seinen Vorstellungen die vielen Sehenswürdigkeiten erkunden.

Gegen 16 Uhr trudelten wir am Bus ein. Nach und nach wird es plötzlich ruhiger im Bus. Sicher sortierte jeder noch die vielen Erlebnisse. 18:30 Uhr erreichten wir Plauen. Der Abschied war mit vielen Dankeschön verbunden.

Berg frei!

NF H. Leipold (Text), NF P. Seibt (Bilder)