Zum Prinz-Georg-Turm auf dem Kuhberg

Petrus meinte es gut mit uns an diesem Tag und sein Namensverwandter, unser Wanderleiter Peter, auch – denn er hatte eine sehr schöne Strecke für uns vorgewandert, die wir bei Sonnenschein genießen konnten.
Am 10.11.2019 fuhren wir mit unseren Pkws nach Schönheide ins Erzgebirge. Dort startete unsere Wanderung im Zentrum von Schönheide. Als erste Sehenswürdigkeit erreichten wir den „Fuchsstein“, einen Aussichtsfelsen mit einem kleinen Pavillon darauf. Von dort konnten wir die Aussicht auf Schönheide genießen. Immer wieder sahen wir während unserer Wanderung in der Ferne das imposante Gebäude von „Bürstenmann“ Stützengrün, der wohl bekanntesten Bürstenfabrik.
Wir wanderten durch die waldreiche Mittelgebirgslandschaft auf den Kuhberg (795 m) mit dem 1894 errichteten „Prinz-Georg-Turm“ (20 m hoch). Einige bestiegen den Turm. Leider kann man durch den hohen Baumwuchs die Aussicht von dort oben nicht mehr so genießen.

1-Auf dem Weg nach Oben
2-Blick zum Bürstenmann in Stützengrün
3-Bürstenmuseum in Schönheide
4-Der erste Anstieg ist überwunden
5-Der Fuchsstein in Schönheide
6-Prinz Georg Turm und das Berghotel
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Im „Berghotel“ kehrten wir ein. Insgesamt waren wir 34 Wanderlustige.
Gut gestärkt traten wir den Rückweg nach Schönheide an.
Am Bürstenmuseum angekommen, war dies geschlossen. Aber eine mutige Naturfreundin fand die Klingel – und so wurde Herr Schubert von uns überrascht. Er erklärte sich ohne Umstände bereit, uns durch sein Museum zu führen. Und so erfuhren wir viel Wissenswertes über die Bürstenindustrie von früher und auch von heute im Gebiet um Schönheide. Wen wundert’s, dass auch einige neue Bürsten, die im Museum zum Kauf angeboten werden, den Besitzer wechselten: Butterbürste, Pilzbürste usw.
Ein kleiner Film rundete den Museumsbesuch ab. Wir bedankten uns ganz herzlich bei Herrn Andreas Schubert und hinterließen einen lieben Gästebucheintrag.
Berg frei!

NFin K. Seibt (Text), NF P. Seibt (Bilder)